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Der Urgroßvater aller heutigen U‑Daxe wurde am 24. März 1973, zum Start der U‑Bahn‑Bauarbeiten in der Fischerstraße, an die Düsseldorfer Bevölkerung verteilt. Der Sympathieträger und das Maskottchen des Düsseldorfer U‑Bahn‑Baus lehnt an einem Presslufthammer und symbolisiert auf diese Weise den Start des U‑Bahn‑Baus in offenen Baugruben.

 

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Die Bauarbeiten zur Unterfahrung des Hofgartens im Jahre 1975 waren der Anlass zur Ausgabe eines neuen U‑Daxes. Anlehnend an die mächtigen Erdaushubarbeiten im Hofgarten trägt der U‑Dax einen Spaten über seiner Schulter. Von diesem U‑Dax existieren die bisher meisten Varianten. Insgesamt sind vier unterschiedliche U‑Dax‑Varianten bekannt. Den Auftakt bildete 1975 ein eingestanztes „ U‑Düsseldorf ” auf der Brust des U‑Daxes mit dunkelblauem Basismaterial.

 

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Bei der dritten Variante von 1976 wurde der U‑Dax erstmals aus weißem und weicherem Hartgummi gefertigt. Ab diesem Zeitpunkt, bis einschließlich der Ausgabe des U‑Daxes von 1997, blieb dieses weiße Basismaterial über 21 Jahre hinweg nahezu unverändert.

 

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Bei der vierten Variante von 1976 wurde das auf der Brust des U‑Daxes aufgedruckte „ U‑Düsseldorf ” in „ U‑Stadtbahn ” umbenannt.

 

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Der erste Spatenstich zum Bau der U‑Bahn‑Station an der Heinrich‑Heine‑Allee erfolgte am 13. Januar 1979. Für die mit den Bauarbeiten einhergehende Umleitung des Straßenverkehrs, stützt sich der U‑Dax symbolisch auf einem Umleitungsschild auf. Insgesamt sind zwei Varianten dieses U‑Daxes bekannt. Die erste Variante zeigt eine rote Zunge, die zweite hingegen eine rosa Zunge.

 

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Einer der schönsten U‑Daxe wurde im September 1979 an die Düsseldorfer verteilt, anlässlich der Trockenlegung des Königsallee‑Grabens. Da die im Königsallee‑Graben ansässigen Schwäne in den angrenzenden Hofgarten umgesiedelt werden mussten, trägt dieser U‑Dax einen Schwan unter seinem Arm.

 

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Am 20. September 1980 erfolgte der erste Spatenstich zum Umbau des Düsseldorfer Hauptbahnhofs. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde ein U‑Dax mit roter Eisenbahn‑Dienstmütze und S‑Bahn‑Kelle ausgegeben. Mit dem Abschluss der Umbauarbeiten wurde die wichtige Verknüpfung der Düsseldorfer U‑Bahn mit dem Regionalverkehr der S‑Bahnen im Düsseldorfer Hauptbahnhof geschaffen. Aus diesem Anlass hält der U‑Dax eine S‑Bahn‑Kelle in seiner erhobenen Hand.

 

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Für den Bauabschnitt der U‑Bahn‑Station an der Heinrich‑Heine‑Allee, musste im Zuge der Bauarbeiten das Wilhelm‑Marx‑Haus aufwendig abgestützt werden, um es vor einem möglichen Einsturz zu bewahren. Deshalb hebt der U‑Dax das Wilhelm‑Marx‑Haus stützend in die Höhe und wurde 1981 an die Düsseldorfer verteilt.

 

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Aufgrund der Fertigstellung des U‑Bahnhofs in der Steinstraße im März 1983 wurde ein weiterer U‑Dax aufgelegt, der mit erhobenem Daumen und schnellem Schritt in Richtung des Düsseldorfer Hauptbahnhofs schreitet. Im Gegensatz zu allen anderen U‑Daxen trägt er das Düsseldorfer Stadtwappen aufgedruckt auf seiner Brust.

 

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Der enormen Nachfrage folgte im September 1985 eine zweite Auflage, bei der der blaue Helm des U‑Daxes das Firmenlogo eines an der Fertigstellung des U‑Bahnhofs maßgeblich beteiligten Bauunternehmens trägt.

 

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Am 7. Mai 1988 erfolgte die Aufnahme des regulären U‑Bahn‑Linienverkehrs zwischen der U‑Bahn‑Station an der Heinrich‑Heine‑Allee und des Düsseldorfer Hauptbahnhofs. Im Rahmen der Festlichkeiten wurde ein U‑Dax mit Rheinbahn‑Dienstmütze und Schaffnerkasse an allen U‑Bahn‑Stationen zwischen der Haltestelle Heinrich‑Heine‑Allee bis Düsseldorf Hauptbahnhof an die junge Düsseldorfer Bevölkerung verteilt. Da der U‑Dax ausschließlich an Kinder und Jungendliche, also nicht an Erwachsene ausgegeben wurde, bildete sich schnell eine Traube von älteren U‑Dax‑Sammlern um die Ausgabepunkte. Dort wurde von uns Kindern und Jugendlichen versucht unseren gerade erhaltenen U‑Dax für jeweils 20 DM abzukaufen. Ich selber war damals 14 Jahre alt und erinnere mich noch lebhaft an die Hartnäckigkeit der Erwachsenen, mir meinen gerade erhaltenen U‑Dax abspenstig zu machen.

 

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Mit dem Anfang der Bauarbeiten der U‑Bahn‑Strecke Erkrather Straße bis Ronsdorfer Straße, wurde im Dezember 1990 ein weiterer U‑Dax aufgelegt. Viele neue Bäume sollten nach dem Abschluss der Bauarbeiten neu angepflanzt werden. Aus diesem Versprechen heraus trägt der U‑Dax einen Baumsetzling in seinen Händen.

 

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 Ein neuer U‑Dax erblickte das Licht der Welt zum Baubeginn an der Siegburger Straße im Januar 1997. Das bei den Bauarbeiten erstmalig verwendete Schildvortriebsverfahren unter Einsatz einer riesigen Tunnelbohrmaschine, erforderte die Nutzung von speziellen Bauelementen aus Beton, den Tübbings. Einen der Tübbings hält der neue U‑Dax schützend über seinen Kopf, woraus sich letztendlich auch der Spitzname dieses U‑Daxes ableitet, dem „ Tübbi‑U‑Dax ”.

Das zur Herstellung der U‑Daxe verwendete Hartgummi weist einen hohen Anteil an zugesetzten flüchtigen Weichmachern auf, wodurch die Tübbi‑U‑Daxe sehr leicht miteinander verkleben.

 

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Der erste Spatenstich am 12. Januar 2004 zum Bau des neuen U‑Bahnhofs LTU‑Arena  ⁄  Messe‑Nord war der Anlass zur Ausgabe eines weiteren U‑Daxes. Im einem neuen Erscheinungsbild und erstmalig in liegender Position blickt der neue U‑Dax auf das Modell der LTU‑Arena. Im Gegensatz zu seinen Vorfahren besteht der neue U‑Dax nun aus Hartkunststoff.

 

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Zum ersten Spatenstich der Wehrhahn‑Linie wurde am 28. November 2007 ein weiteres Mitglied der U‑Dax‑Familie geboren. Aus Anlass und Ort des ersten Spatenstichs am Hochhaus GAP 15, also am Graf‑Adolf‑Platz 15, steht der U‑Dax angelehnt an eben diesem Hochhaus.

 

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Am 2. März 2010 erblickte aus Anlass des Baubeginns des ersten Tunnelbauabschnitts der Wehrhahn‑Linie zwischen dem Bilker S‑Bahnhof und der Heinrich‑Heine‑Allee, das neuste und zur Zeit aktuellste Mitglied der U‑Dax‑Familie das Licht der Welt. Die dabei zum Einsatz kommende über 50 Meter lange Tunnelbohrmaschine „ Tuborine ” mit ihrem schildförmigen und über 10 Meter durchmessenden Bohrkopf, wird für ihren 1310 Meter langen Weg voraussichtlich 8 Monate benötigen. Erstmalig wird der neue U‑Dax in einer Kunststoff‑Verpackung stehend ausgegeben, in der er den neben ihm sich befindenden Schild der Tunnelbohrmaschine präsentiert.

Dieser im äußeren Erscheinungsbild weiter veränderte U‑Dax ist der größte bisher erschienene U‑Dax, der nun wieder aus einem weicheren, flexibleren Kunststoff hergestellt worden ist, lediglich der Schild ist aus Hartkunststoff. Eine weitere Neuerung ist die CE‑Zertifizierung, mit der der U‑Dax erstmalig die europäischen Richtlinien für Produktsicherheit erfüllt.

 

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